Heftige Regenfälle in Ruanda evakuieren 6.000 Menschen
Heftige Regenfälle in Ruanda evakuieren 6.000 Menschen
Anonim

In Ruanda seien in den ersten drei Dezemberwochen rund 6.000 Menschen aus Hochrisikogebieten wegen heftiger Regenfälle evakuiert worden, berichtet Ankara.

Die Evakuierung war aufgrund der starken Regenfälle, die das Land in den letzten Wochen getroffen haben, dringend erforderlich. Einige Evakuierte wurden vorübergehend in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen untergebracht, andere erhielten Leistungen in Höhe einer Monatsmiete, und einige suchten Zuflucht bei Freunden und Verwandten.

Von Anfang September bis 8. Dezember dieses Jahres wurden in Folge von Naturkatastrophen 2.800 Häuser im Land zerstört, davon 512 in Risikogebieten.

Von Januar bis Dezember 2019 wurden bei Naturkatastrophen 110 Menschen getötet, 232 verletzt und 4.891 Häuser beschädigt“, teilte das ruandische Rote Kreuz auf Twitter mit.

Insgesamt waren in Ostafrika 2,8 Millionen Menschen von ungewöhnlich starken Regenfällen und Überschwemmungen betroffen.

„In der gesamten Region wurden Häuser, Infrastruktur und Lebensgrundlagen in den am stärksten betroffenen Gebieten zerstört und beschädigt, und das Risiko von Infektionskrankheiten, einschließlich Cholera, nimmt zu“, heißt es in einer Erklärung des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten.

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