Die Zahl der Flutopfer in Belgien steigt auf 36
Die Zahl der Flutopfer in Belgien steigt auf 36
Anonim

Die Zahl der Flutopfer in Belgien ist nach Angaben der lokalen Behörden in den betroffenen Provinzen auf 36 gestiegen.

"36 Menschen sind gestorben, aber das sind noch vorläufige Daten", sagte der Bürgermeister der Gemeinde Chaudfontaine der belgischen Zeitung LeSoir.

Nach Angaben der Zeitung starben in Lüttich 32 Menschen, einer starb in den Provinzen Charleroi und Luxemburg, die Leichen von zwei weiteren wurden in Namur gefunden.

Offizielle Zahlen des Bundeskrisenzentrums zeigen 31 Tote und 127 Vermisste oder kommunizieren nicht mit Angehörigen.

Mehr als 50 Opfer befinden sich weiterhin in Krankenhäusern. Insgesamt wurden aufgrund von Überschwemmungen 210 Besuche in medizinischen Einrichtungen verzeichnet.

In der vergangenen Woche haben schwere Regenfälle die südlichen belgischen Provinzen getroffen und Überschwemmungen in einem noch nie dagewesenen Ausmaß verursacht. Laut dem belgischen Premierminister Alexander de Croo könnten Überschwemmungen die katastrophalsten in der Geschichte des Landes sein. Er erklärte den 20. Juli wegen der großen Zahl der Opfer zum Tag der Staatstrauer. Am Samstag besuchte de Croo in Begleitung der EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen die am stärksten betroffenen Gebiete. Nach vorläufigen Schätzungen der Behörden werden Hunderte Millionen Euro benötigt, um die betroffenen Gebiete wiederherzustellen.

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