"Jahrhunderthochwasser" in Europa: Deutschland, Italien, Polen überflutet
"Jahrhunderthochwasser" in Europa: Deutschland, Italien, Polen überflutet
Anonim

Polen wurde nach anderen europäischen Ländern überflutet. Großes Wasser aus der Alten Welt tritt nicht zurück. Die Zahl der Todesopfer steigt. In Deutschland sind bereits 180 Menschen Opfer der Katastrophe geworden, mehr als 600 Verletzte. Jetzt macht sich jeder Sorgen um eines: Warum haben die Prognostiker die Warnungen ignoriert? Und doch, hat das Warnsystem funktioniert oder nicht?

In Deutschland wird diese Flut bereits als Jahrhundertkatastrophe bezeichnet. Es wird mindestens mehrere hundert Millionen Euro kosten, um dem Westen des Landes sein altes Aussehen zurückzugeben. Während die Retter versuchen, zumindest ein wenig Wasser aus den Straßen zu pumpen.

Auch Anwohner helfen mit, die Trümmer zu beseitigen. Aber sehr vorsichtig. Nur die unbedeutendsten Stellen werden geräumt. Die Bürokratie griff ein – vor dem Eintreffen eines Gutachters einer Versicherungsgesellschaft hatten viele einfach Angst, eine Arbeit aufzunehmen. Andernfalls besteht ein Risiko, nachdem Sie entschädigungslos verlassen wurden.

"Der Schaden ist unglaublich. Die Infrastruktur muss wieder aufgebaut werden, einige der Häuser müssen abgerissen und neu aufgebaut werden. Von den 10 Brücken haben wir nur eine. Ohne Arbeit, ohne Geld "- sagt ein Anwohner Rabiaa Hadji.

Die Hauptfrage ist jetzt, wer ist schuld an dem, was passiert ist? Das europäische Hochwasserwarnsystem soll funktioniert haben. Der Deutsche Wetterdienst wusste und warnte vor dem schlechten Wetter. Doch ihrer Meinung nach haben nicht alle Gemeinden diese Information den Bürgern zur Kenntnis gebracht. Die Bundesbehörden lehnen die Verantwortung vollständig ab.

„Die Warnsysteme haben funktioniert. Nur eines kann ich nicht kontrollieren, und zwar wird vor Ort mit Warnungen umgegangen. Der Bund ist nicht verantwortlich für das, was passiert ist. Schuld sind die Kommunen“, so der Leiter des Bundesamtes für Katastrophenschutz und Katastrophenhilfe kommentierte die Lage im Land Naturkatastrophen Armin Schuster.

Dennoch versuchten die lokalen Behörden mancherorts, die Katastrophe zu verhindern. Menschliches "vielleicht" intervenierte.

"Am Vorabend des Hochwassers fuhren Feuerwehrautos durch die Straßen und warnten vor einem drohenden Sturm. Aber niemand dachte, dass es wirklich kommen würde. So extreme Ereignisse gab es hier noch nie", sagt eine Anwohnerin Regina.

Retter befürchten, dass die Zahl der Todesopfer in Deutschland 500 erreichen könnte. Viele flüchteten in Kellern, auf mehrstöckigen Parkplätzen.

"Hier stehen etwa 40-50 Autos. Es können Leute drinnen sein, viele Leute", sagt Retter Holger Quint.

Und so sieht die italienische Gemeinde Rignano Garganico nach der Flut aus. Ein lokaler Fluss floss über die Ufer. Überflutete Felder, Straßen, kleine Dörfer. Ob es Opfer gibt, ist noch unbekannt.

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