Laienpaläontologen machen eine verblüffende Entdeckung
Laienpaläontologen machen eine verblüffende Entdeckung
Anonim

Wissenschaftler des London Natural History Museum sprachen über eine der größten Entdeckungen, die kürzlich in Großbritannien gemacht wurden. Gleichzeitig wurde der Fund von Amateurpaläontologen gemacht. Sally und Neville Hollingworth sind fasziniert von Antiquitäten und fanden in den Cotswold Hills 167 Millionen Jahre alte Fossilien. Das Ehepaar gab die Informationen an die Spezialisten weiter, und sie schätzten die Arbeit: Auf dem Land, das früher das Meer war, gab es unglaublich viele Überreste von Stachelhäutern aus der Jurazeit.

Die Art der Stachelhäuter (Echinodermata) umfasst verschiedene Arten von Seesternen, Seelilien, Seegurken, Seeigeln und anderen benthischen Tieren. An keinem Ort wurden bisher so viele verschiedene Arten kombiniert und in einem hervorragenden Erhaltungsgrad gefunden. Nach den Ergebnissen der Studie kamen die Vertreter des Museums zu dem Schluss, dass vor Millionen von Jahren plötzlich ein Erdrutsch über dieses Gebiet kam und Vertreter der Fauna plötzlich starben. Davon zeugt die Stellung der Seerosen (Crinoidea), die in der sogenannten „Todespose“erstarrten: Sie umarmten ihre Körper mit „Händen“und versuchten, sich zu schützen.

Die Geschwindigkeit des Ereignisses, das für Stachelhäuter tödlich wurde, ermöglichte es, ihre Überreste in einwandfreiem Zustand zu erhalten. Das macht den Fund einzigartig: Nach dem natürlichen Tod uralter Stachelhäuter kollabieren ihre Körper und sie erreichen fast nie unsere Tage.

Die meisten der durch den Erdrutsch begrabenen Arten sind der Wissenschaft bereits bekannt, aber mindestens drei Arten (zwei Seesterne und eine Seegurke) gelten als neu. Die Entdeckung ermöglicht es uns, mehr darüber zu erfahren, wie sich diese alten Tiere zu ihren modernen Vertretern entwickelt haben.

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