Die Provinzen Namur und Wallonisch-Brabant sind in Belgien erneut von Überschwemmungen betroffen
Die Provinzen Namur und Wallonisch-Brabant sind in Belgien erneut von Überschwemmungen betroffen
Anonim

Regenschauer trafen am Samstagabend die Provinzen Namur und Wallonisch-Brabant und führten erneut zu Überschwemmungen. Besonders betroffen waren die Regionen Dinant, Dosoulx, Vepion, Jambes, Yvoire, Neufchateau, Andenne, Valhain, Louvain-la-Neuve, Saint-Nicolas.

Heftige Regenfälle haben in Dinant, auf dem Philipeville Highway und im Bahnhofsbereich erhebliche Schäden angerichtet, sagt Stadtrat Robert Closs. „Es gibt 50 cm Wasser und 5 Autos, die beim Überqueren der Straße stören", fährt er fort. Andere Autos wurden auch weggespült. „25 Autos wurden weggespült, der Asphalt auf der Route de Philippeville löste sich und prallte auf die Bahngleise. Die Atius-Maas-Linie hat gelitten.“„Ich lebe seit 57 Jahren in Dinant und bin ein Küstenbewohner der Maas, so etwas habe ich noch nie gesehen“, fügt der ehemalige Bürgermeister von Dinant und jetzige Provinzabgeordnete Richard Fourneau hinzu.

In der Provinz Lüttich, die letzte Woche am schlimmsten von dem schlechten Wetter betroffen war, wurden alle Dienste, der Katastrophenschutz, die Feuerwehr, die Armee, die Aufnahmezentren und die Evakuierungsbusse alarmiert und sind einsatzbereit, heißt es in dem Bericht.

Gouverneur Herve Jamar: "Die Evakuierung ist nicht ausgeschlossen, aber ich glaube nicht, dass sie in erheblichem Umfang durchgeführt werden muss", fügte er hinzu.

In den am stärksten betroffenen Gemeinden gibt es weder Kanalisation noch Entwässerungssysteme, Ufer und Schutzmauern sind beschädigt, Brücken unbrauchbar. Derzeit spreche man vor allem von Gewittern und lokalen Überschwemmungen, präzisiert das nationale Krisenzentrum. „Wir schauen besonders genau auf den Fluss Vezdre, wo das Entwässerungssystem durch die jüngsten Überschwemmungen stark in Mitleidenschaft gezogen wurde“, erklärt sein Sprecher.

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