Extremes Mittelmeerwetter: Meteorologen warnen vor lebensgefährlicher Hitze
Extremes Mittelmeerwetter: Meteorologen warnen vor lebensgefährlicher Hitze
Anonim

Griechenland und Zypern sind mit extremen Hitzewellen konfrontiert. Ein düsteres Szenario zeichnet sich in den Wettermustern ab. Meteorologen sind alarmiert. Laut Meteorologen wird die Sahara-Luft in Italien, auf dem Balkan, auf Zypern, in Griechenland und in der Türkei zu einem starken Temperatursprung führen.

Ab Dienstag (27. Juli) sollen die Temperaturen den ganzen Tag über auf 44 Grad steigen. Das Festland wird besonders hart getroffen. Der griechische Wetterdienst teilte mit, dass die Werte dort zwischen 43 und 44 Grad liegen sollen.

Nachts wird es kaum kälter - die Temperatur sinkt nicht unter 30 Grad. Zudem soll die Hitze außergewöhnlich lange anhalten – bis zum 2. August.

Die Lufttemperatur ist für diese Jahreszeit viel höher als normal. Für den menschlichen Körper ist dies eine besonders starke Belastung, wenn die Temperatur nachts fast nicht sinkt. Es gibt keine Erholungsphase.

Je länger Extremwetter anhält, desto gefährlicher ist es für die Gesundheit. Neben der Hitze werden starke Winde erwartet. In Griechenland und Zypern ist das Wetter seit mehreren Wochen trocken. In diesem Fall können sich Brände schnell ausbreiten.

Griechenland hat schlechte Erinnerungen an extreme Hitzewellen. 1987 starben etwa 4.000 Menschen bei einer ähnlichen Hitzewelle. Damals gab es nur wenige Klimaanlagen, und Stadtwohnungen wurden zu Todesfallen, insbesondere für ältere Menschen. Eine weitere Hitzewelle mit starken Winden brannte 2007 große Gebiete auf dem Peloponnes nieder und tötete Dutzende Menschen.

Nun gibt es Befürchtungen, dass die zu erwartende Hitzewelle das Ganze überschatten könnte.

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