Überschwemmungen in Indien: 250.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben
Überschwemmungen in Indien: 250.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben
Anonim

Hubschrauber der Luftwaffe und Rettungsteams der indischen Armee wurden in die überfluteten Gebiete von Westbengalen im Osten Indiens entsandt. Bis zum 3. August starben in den Distrikten Purba Bardhaman, Paschim Medinipur, Hooghli, Haurah und South Parganas 14 Menschen und fast 250.000 wurden durch Überschwemmungen vertrieben.

Die Nachrichtenagentur Press Trust of India (PTI) sagte unter Berufung auf lokale Beamte, die Überschwemmungen seien durch starke Regenfälle und das Ablassen von Wasser aus Dämmen verursacht worden.

Besonders heftige Regenfälle traten am 29. Juli auf, als in Diamond Harbor in der Region South Parganas 218 mm Niederschlag fielen, in Midnapor - 134 mm und in Kalkutta - 146 mm.

Die Central Water Commission of India berichtete, dass der Wasserstand im Mundeswari-Fluss in der Hooghli-Region und im Ganges in der Nähe des Farakka-Staudamms in der Region Murshidabad am 3. August über dem Normalwert lag.

Teams der indischen Luftwaffe wurden gerufen, um Dutzende von Menschen zu retten, die in den überfluteten Gebieten der Bezirke Paschim Medinipur und Hooghly auf Dächern Zuflucht gesucht haben. Unterdessen setzte die Armee Boote ein, um Menschen zu retten, die in den überfluteten Gebieten von Dhanyaghari in Hooghly gefangen waren. Vierzehn Teams der indischen National Disaster Response Force wurden ebenfalls in die betroffenen Gebiete entsandt.

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