Wo die mächtigsten "Wasserfälle" unseres Planeten versteckt sind
Wo die mächtigsten "Wasserfälle" unseres Planeten versteckt sind
Anonim

Die größten „Wasserfälle“unseres Planeten befinden sich nicht an Land, sondern im Meer – neben Island.

Es wird angenommen, dass Victoria Falls die größten der Erde sind (2 km breit) und Angel Falls ist die höchste (979 m). Aber das ist an Land. Es gibt nicht weniger große "Wasserfälle" im Ozean. Sie sind von Wasser umgeben und liegen tief unter der Meeresoberfläche. Der zwischen Island und Schottland nahe den Färöern gelegene "Wasserfall" ist beispielsweise einer der mächtigsten seiner Art.

Wo das Norwegische Meer auf den Nordatlantik trifft, gibt es eine enge und unglaublich tiefe Meerenge, durch die das Wasser in einem kontinuierlichen Strom fließt. Sie sind so kalt und haben eine so hohe Dichte, dass der Bach in eine Unterwasserschlucht stürzt.

Dieser "schwere Fluss" durchquert einen der tiefsten Teile des Grönland-Schottland-Rückens und bildet eine massive Unterwasserkaskade. Tatsächlich fällt Wasser aus einer Höhe von 840 Metern in den Atlantik.

Jüngste Studien haben gezeigt, dass das meiste Wasser, das den "Wasserfall" in der Nähe der Färöer speist, aus dem Ostisländischen Strom stammt. In der benachbarten Parallelstraße zwischen Island und Grönland verbirgt sich zudem ein riesiger „Wasserfall“, der viermal so groß ist wie Angel Falls (etwa vier Kilometer). Wenn sein kaltes Wasser auf das Wasser trifft, das die Färöer auf der anderen Seite Islands passiert hat, bilden die beiden Ströme eine starke Strömung, die zum Atlantik tendiert.

Diese beiden „Wasserfälle“sind wichtige Arterien, die eine wichtige Rolle in der Zirkulation des Ozeans spielen. Sie tragen kaltes Wasser nach Süden und zurück, auf einem anderen, nicht so tiefen Weg, kommt warmes Wasser nach Norden. Dieser Austausch ist der wichtigste Regulator des globalen Klimasystems.

Beliebt nach Thema