Archäologen finden Spuren eines biblischen Erdbebens in Israel
Archäologen finden Spuren eines biblischen Erdbebens in Israel
Anonim

Israelische Historiker fanden bei Ausgrabungen in der Jerusalemer Davidsstadt Spuren eines Erdbebens aus der Zeit des Königreichs Juda, das in der Bibel beschrieben ist, berichtet RIA Novosti unter Berufung auf den Pressedienst der Antikenbehörde. Archäologen sind zuversichtlich, dass die Katastrophe vor etwa 2.800 Jahren stattfand.

Das legendäre Erdbeben, das Israel vor fast 2.800 Jahren heimsuchte, wird in der Bibel erwähnt. Spuren davon wurden zuvor in mehreren Regionen in ganz Israel gefunden, aber Forscher glauben, dass sie zum ersten Mal die Überreste der Zerstörung identifizieren konnten, was darauf hindeutet, dass sich das Erdbeben auch in Jerusalem, der Hauptstadt Judäas, ereignete, heißt es in dem Bericht.

So wurde eine Zerstörungsschicht entdeckt, darunter Küchenutensilien und Vorratsgefäße, die beim Einsturz der Wände des Gebäudes zerbrochen wurden. Da in der Ruine keine Brandspuren gefunden wurden, betonten die Wissenschaftler, dies sei kein absichtliches Ereignis und der Grund für den Einsturz des Gebäudes. Es wurde höchstwahrscheinlich durch ein Erdbeben zerstört, das Israel im 8. Jahrhundert v. Chr. Während der Zeit des Königreichs Juda traf.

Am Vorabend wurden in den überfluteten Ruinen der antiken griechischen Hafenstadt Heraklion vor der Küste Ägyptens ein Korb mit "absolut ganzen" Früchten aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. sowie Hunderte von Keramik- und Bronzegegenständen gefunden. Die Artefakte sind seit der Überflutung der Siedlung im 2. Jahrhundert v. Chr. intakt geblieben. Im 8. Jahrhundert n. Chr. stellte sich heraus, dass es nach dem Erdbeben und dem Tsunami noch tiefer war.

Früher haben Archäologen im Südosten der Türkei zwei in die Felsen gehauene antike Räume aus dem 2. oder 3. Jahrhundert v. Chr. ausgegraben. Artefakte befinden sich auf dem Territorium der verschwundenen Stadt Zeugma. Historiker glauben, dass die gefundenen Räume einst als "Speisezimmer" genutzt wurden. Experten vermuten, dass das Haus mächtigen und wohlhabenden Menschen gehörte, die hier vor vielen Jahrhunderten Dinnerpartys veranstalteten.

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