Jakutien: Waldbrände und Hurrikan
Jakutien: Waldbrände und Hurrikan
Anonim

Waldbrände in Jakutien klingen nicht ab. Statt der lang ersehnten Regenfälle brachte der Zyklon trockene Gewitter und Wind, was die Situation zusätzlich erschwerte. Das Feuer bedroht 12 Siedlungen. Besonders hart ist es in der Bergregion der Republik - dort, in einem der Dörfer, wurden mehr als 30 Häuser niedergebrannt. Anwohner mussten im Notfall evakuiert werden. Jetzt ist dort eine kombinierte Polizeieinheit stationiert, die Plünderungsversuche stoppen wird. Fallschirmjäger kommen aus anderen Regionen, um Brände in schwer zugänglichen Gebieten zu löschen.

Die Bewohner des Taiga-Dorfes Byas-Kyuel sehen hilflos zu, wie das Feuer Haus um Haus, Straße um Straße verzehrt. Innerhalb weniger Minuten verwandelte sich ein Teil der Siedlung in eine riesige Fackel. Angetrieben von einem Orkanwind geht das Feuer wie eine Mauer. Mitarbeiter der Einsatzbereiche bringen unter Lebensgefahr die Flammen nieder und löschen das Feuer. Das Feuer zerstörte mehr als 20 Häuser und Nebengebäude. Die Menschen wurden in Eile evakuiert. Dinge und Dokumente wurden verbrannt.

Jetzt ist der Waldbrand zurückgegangen, aber er bedroht immer noch das Dorf. Seine Fläche beträgt mehr als hundert Hektar. Fast eine Woche lang versuchten Mitarbeiter von Avialesokhrana und des Ministeriums für Notsituationen sowie Freiwillige, das Feuer zu löschen. Noch am Tag zuvor schien die Lage unter Kontrolle gebracht worden zu sein, doch heute traf Jakutien ein Hurrikan. Meteorologen warteten auf einen Zyklon, der Regen bringen wird. Doch statt Niederschlag kamen Wind und trockene Gewitter in die Republik.

„Die Gewitteraktivität in den schwer zugänglichen arktischen Gebieten Jakutiens geht weiter und verursacht abgelegene Waldbrände. Etwa drei Monate lang gab es auf dem Territorium keinen Niederschlag, und die Temperatur und Windlast waren sehr hoch“, sagt Nikolai Kovalev, stellvertretender Leiter von Avialesoohrana.

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