In Algerien starben über 40 Menschen bei Waldbränden
In Algerien starben über 40 Menschen bei Waldbränden
Anonim

Waldbrände östlich der algerischen Hauptstadt haben mindestens 25 algerische Soldaten und 17 Zivilisten getötet, berichtet BBC News unter Berufung auf den Premierminister des Landes.

"Mit großer Trauer und Trauer habe ich die Nachricht vom Martyrium von 25 Soldaten der Nationalen Volksarmee erhalten, die erfolgreich mehr als hundert Bürger aus den brennenden Flammen gerettet haben …", twitterte der algerische Präsident Abdelmajid Tebun.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden beim Löschen der Brände elf weitere Soldaten verbrannt, vier davon schwer. Unterdessen sagte Premierminister Ayman bin Abdurrahman im Staatsfernsehen, dass 17 Zivilisten getötet worden seien. Damit hat die Gesamtzahl der Todesopfer 42 Menschen erreicht. Der Premierminister stellte fest, dass die Brände in der Provinz Kabylei "sehr synchronisiert" waren, was "auf kriminelle Handlungen hindeutet". Er fügte hinzu, die Regierung befinde sich in "vorläufigen Verhandlungen" mit ausländischen Partnern, um Hilfe zum Löschen der Brände zu organisieren.

Zuvor sagte Innenminister Kamel Beljud, dass die Brände wahrscheinlich auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen seien. Brände wurden in 14 Regionen des Landes registriert, davon 10 in der Region Tizi-Ouzu.

Algerien leidet unter hohen Temperaturen, Dürre und Wassermangel. Neben Algerien zeichnet sich nun auch in der Türkei, Griechenland, Italien, Montenegro und Nordmazedonien eine ernste Lage mit Waldbränden ab. Laut Wissenschaftlern bringt der Klimawandel die Ausbreitung von anormaler Hitze mit sich, die zur Entstehung von Waldbränden beiträgt.

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