12 Tote und 2,7 Millionen Flutopfer in Bihar, Indien
12 Tote und 2,7 Millionen Flutopfer in Bihar, Indien
Anonim

Im ostindischen Bundesstaat Bihar sind nach Angaben von Behörden 2,7 Millionen Menschen in 15 Distrikten von Überschwemmungen betroffen. Der Wasserstand im Ganges hat in den Distrikten Bhagalpur und Patna Rekordwerte erreicht. In 26 Bezirken des Staates überschreiten die Wasserstände in Flüssen gefährliche Werte.

Weite Teile des Bundesstaates waren in den letzten 10 Tagen von Überschwemmungen betroffen. Am 11. August überstieg der Wasserstand in sieben Flüssen des Staates an 15 Orten den gefährlichen Pegel, darunter auch im Ganges. In 125 Dörfern in 5 Landkreisen waren mehr als 250.000 Menschen von Überschwemmungen betroffen.

Seitdem hat sich die Hochwassersituation weiter verschärft. Die Katastrophenschutzabteilung von Bihar teilte am 16. August mit, dass 2,7 Millionen Menschen und 2.176 Dörfer in 15 Landkreisen im ganzen Bundesstaat von Überschwemmungen betroffen seien. Bis zu 12 Menschen starben, teilte die Abteilung mit.

Mehr als 85.000 Menschen wurden aus ihren überfluteten Häusern in sicherere Gebiete vertrieben, viele mit Hilfe von Rettungsteams des Staates und der National Disaster Response Force (NDRF). Das NDRF-Team rettete ein Opfer, das sich 2 Tage lang auf dem Dach einer Hütte versteckt hatte.

Notwendiges wurde verteilt und Tausende von Opfern wurden in öffentlichen Küchen mit Mahlzeiten versorgt. Fast 22.000 Menschen sind in die von der Landesregierung eingerichteten Hilfslager umgezogen.

Die betroffenen Gebiete sind: Muzaffarpur, Darbhanga, Khagariya, Saharsa, Patna, Vaishali, Bhojpur, Lakhisaray, Bhagalpur, Saran, Buksar, Begusaray, Katihar, Munger und Samastipur.

Der Rekordwasserstand im Ganges wird in Bhagalpur beobachtet, wo er am 16. August 34,75 Meter erreichte und damit das bisherige Maximum von 34,72 Metern aus dem Jahr 2016 übertraf. In Hathid im Distrikt Patna lag der Ganges bei 43,54 Metern und übertraf damit das bisherige Maximum von 43,17 Metern, das ebenfalls 2016 festgelegt wurde. An 26 Orten im ganzen Bundesstaat überschreiten die Flusspegel gefährliche Werte.

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