Paläontologen haben das Aussehen des Carnotaurus wiederhergestellt
Paläontologen haben das Aussehen des Carnotaurus wiederhergestellt
Anonim

Belgische und australische Paläontologen führten ein wissenschaftliches Experiment durch, bei dem sie erfuhren, dass der bizarrste Fleischfresser-Dinosaurier mit schuppiger Haut bedeckt war. Diese Schlussfolgerung wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Archäologie gezogen. Da waren nur Pflanzenfresser mit Schuppen bedeckt. Die neue Studie ist in der Zeitschrift Cretaceous Studies erschienen.

Laut Paläontologe Dr. Christoph Hendrickx von der Unidad Ejecutora Lilo in San Miguel de Tucuman stellte sich die Haut des Carnotaurus als abwechslungsreicher heraus als bei den ersten Untersuchungen. Es besteht vollständig aus großen konischen Stacheln, die von einem starken Netzwerk kleiner Schuppen umgeben sind. So ist sein gesamter Körperteil von den Schultern bis zum Schwanz bedeckt.

Im Outback Australiens wurde vor nicht allzu langer Zeit eine stachelige Teufelseidechse gefunden. Und wie Dr. Phil Bell, der mit Hendrickx zusammenarbeitet, feststellte, ähneln die Schuppen dieser Eidechse in vielerlei Hinsicht der Struktur der Haut eines fleischfressenden Dinosauriers. Könnte man annehmen, dass es sich bei diesem Tier um ein gefiedertes Raubtier handelt, dann wäre das Phänomen der Haut erklärt. Bei der Untersuchung des Aussehens wurde jedoch nicht der geringste Teil der Feder gefunden. Es gibt Hinweise, dass in diesem Fall Skalen eine bedeutende Rolle gespielt haben. Sie regulierte die Körpertemperatur, genau wie bei modernen Reptilien.

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