Genetik kann das soziale Umfeld einer Person bestimmen
Genetik kann das soziale Umfeld einer Person bestimmen
Anonim

Manchmal treffen wir Menschen, die für uns sofort interessant werden oder solche, die negative Emotionen in uns auslösen. Der kanadische Journalist und Schriftsteller Malcolm Gladwell, Autor des Bestsellers Blink, hat dieses Phänomen in seiner Arbeit untersucht.

Gladwell stellte fest, dass der Teil des Gehirns, der für die unbewusste Wahrnehmung verantwortlich ist, uns die Fähigkeit gibt, Informationen spontan zu verarbeiten. Als Beispiel werden sie genannt: sich mit jemandem treffen, einen Job bekommen und so weiter.

Jüngste Erkenntnisse aus der Forschung der University of Maryland School of Medicine legen nahe, dass spontane und sofortige Verträglichkeitsreaktionen biologische Wurzeln haben. Für die Studie wurde das Verhalten von Mäusen untersucht. Die Studie zeigte, dass Enzyme in Teilen des Gehirns, die Stimmung und Motivation regulieren, bestimmen, mit wem Mäuse Kontakt aufnehmen wollen und wer ihnen unangenehm ist. Gleichzeitig wird angemerkt, dass Individuen, die in der Genetik ähnlich sind, die Interaktion miteinander gegenüber Individuen bevorzugen, die sich von ihnen unterscheiden.

Die Forscher argumentieren, dass die Ergebnisse dieses Experiments auf die Faktoren der Präferenz für die soziale Kommunikation zwischen der menschlichen Gesellschaft hinweisen. Diese Studie wurde in Nature veröffentlicht.

Wissenschaftler hoffen, dass diese Studie dazu beitragen wird, die Behandlung von Krankheiten wie Schizophrenie und kognitivem Verfall voranzutreiben, wenn die soziale Aktivität nachlässt oder ganz verschwindet. Damit wollen sie die Lebensqualität von Menschen abseits der Gesellschaft verbessern.

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