Überraschend gut erhaltenes Kampfmesser aus der Eisenzeit in Schweden gefunden
Überraschend gut erhaltenes Kampfmesser aus der Eisenzeit in Schweden gefunden
Anonim

Archäologische Ausgrabungen in Skelby im Südwesten von Westeros, Schweden, liefern weiterhin unerwartete Funde. Ein kurzes Schwert oder Kampfmesser aus der Zeit zwischen 700 und 900 n. Chr. wurde kürzlich in einem Brunnen gefunden. Archäologen haben bereits die einzigartige Erhaltung des wunderschön geschnitzten Holzgriffs festgestellt.

Der Fund wurde am Grund eines der Brunnen gemacht, die Archäologen an der Stelle graben, an der sich einst eine Siedlung befand. Es ist eine prähistorische Siedlung und ein jüngerer eisenzeitlicher Begräbnisplatz mit etwa zwanzig Gräbern. Ein etwa 40 Zentimeter langes Schwert oder Messer wurde tief im Schlamm gefunden. Ähnliche Schwerter wurden wahrscheinlich früher im Nahkampf verwendet, daher ihr inoffizieller Name - "Messer zum Kampf".

Wissenschaftler stellen fest, dass solche Objekte in Wohnräumen sehr, sehr selten zu finden sind. Sie waren Teil der persönlichen Ausrüstung, sehr teure Gegenstände und hatten oft einen Koffer mit einer Aufhängevorrichtung. Es gibt eine Theorie, dass das Schwert absichtlich geopfert wurde. Es scheint wahrscheinlicher, dass ein so prestigeträchtiger Gegenstand versehentlich in einen Brunnen fallen gelassen wird.

Die 1100-1300 Jahre alte Waffe ist mit einem schönen geschnitzten Holzgriff verziert. Experten erklären, dass solche alten Holzgegenstände oft in gutem Zustand gehalten werden. Dies liegt daran, dass er sich tief im Brunnen im Schlamm befand und vollständig mit Wasser gesättigt war, sodass kein Sauerstoff ins Innere gelangte, was das Holz zerstörte.

Es sei darauf hingewiesen, dass dies nicht der erste unerwartete Fund ist, der bei diesen Ausgrabungen gemacht wurde. Früher wurde im Brunnen auch ein wunderschön verzierter Elchgeweihkamm gefunden, von dem angenommen wird, dass er etwa 1800 Jahre alt ist. Der Kamm ist ein sogenannter "Einzelkamm" mit nur einer Zahnreihe und besteht aus einem Stück, vermutlich aus Elchgeweih.

Die Oberfläche ist poliert und schön verziert, aber das Dekor ist auf beiden Seiten unterschiedlich, was ziemlich ungewöhnlich ist. Wissenschaftler gehen davon aus, dass auch der Kamm nicht zufällig im Brunnen gelandet ist, sondern durch eine vorsätzliche Handlung, die Gründe sind jedoch noch nicht geklärt.

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