Wissenschaftler warnen vor möglichen Komplikationen nach einer Wiederholungsimpfung
Wissenschaftler warnen vor möglichen Komplikationen nach einer Wiederholungsimpfung
Anonim

Das Magazin Lancet veröffentlichte einen Artikel, in dem die massenhafte Wiederholungsimpfung gegen das Coronavirus kritisiert wurde.

Die Empfehlungen wurden von einer internationalen Gruppe von Wissenschaftlern abgegeben, darunter auch Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Experten zufolge sind die bestehenden Impfstoffe recht wirksam, und es besteht kein dringender Bedarf für eine erneute Massenimpfung.

Darüber hinaus kann, wie von Ärzten festgestellt, eine zu frühe oder häufige Verabreichung wiederholter Arzneimitteldosen zu einer Myokarditis und dem Guillain-Barré-Syndrom führen.

„Obwohl die Vorteile einer Erstimpfung mit COVID-19 die Risiken klar überwiegen, können sie dennoch auftreten, wenn Auffrischungsdosen zu früh oder zu häufig eingesetzt werden“, heißt es in dem Artikel.

Dies gilt nach Ansicht von Wissenschaftlern als mRNA-Impfstoffe (zum Beispiel Pfizer und Moderna) und Medikamente auf Basis von Adenoviren – darunter der russische „Sputnik V“.

Die Spezialisten stellten fest, dass sie keinen Grund für eine Wiederholungsimpfung sehen, wenn die allgemeine Immunität der Bevölkerung hoch bleibt. Laut den Forschern bedeutet eine Abnahme der Antikörperspiegel nicht unbedingt eine Abnahme der Wirksamkeit eines Impfstoffs im Laufe der Zeit.

Es wird darauf hingewiesen, dass Experten geeignete Untersuchungen durchführen müssen, bevor sie Auffrischungsimpfungen empfehlen. Außerdem bestehen Ärzte darauf, dass die Medikamente weltweit verfügbar werden, da viele ihrer Meinung nach noch nicht einmal Zugang zu einer Grundimmunisierung haben.

Zuvor hatte die WHO eine Verlängerung des Moratoriums für die Auffrischimpfung gegen COVID-19 mindestens bis Ende des Jahres gefordert, damit in jedem Land mindestens 40 Prozent der Bevölkerung geimpft werden könnten.

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